Wasserkraft

Die Wasserkraft hat dazu beigetragen, dass mühevolle Tätigkeiten leichter oder überhaupt erst ausgeführt werden konnten und mit ihr wurde der Produktionsprozess verschiedenster Güter beschleunigt. So wurde sie beispielsweise für den Betrieb von Mühlen oder Spinnrädern eingesetzt und auch heute kommt der Wasserkraft eine große Bedeutung zu. Wasser gilt derzeit als wichtigster erneuerbarer Rohstoff, um Strom zu erzeugen. Dazu wird es in höher liegenden Auffangbecken gesammelt und bei Bedarf durch Fallrohre nach unten geleitet, wo mithilfe der Rotationsenergie in Turbinen und mit Generatoren elektrischer Strom erzeugt wird.

Vorteile der Wasserkraft und Bedenken

Ein großer Vorteil von Wasserkraftwerken ist, dass sie bis zu 100 Jahre zuverlässig Strom liefern können. Daneben trägt die Speicherfähigkeit des Wassers dazu bei, dass dann Energie erzeugt werden kann, wenn sie benötigt wird. Damit wird der Nachteil, dass sich elektrischer Strom nur in sehr begrenztem Maße speichern lässt, ausgeglichen. Zudem gilt die Herstellung von elektrischem Strom mit Wasserkraft als sauber und umweltschonend. Kein Wunder also, dass etwa 16 Prozent des weltweit produzierten Stroms mit Wasser produziert wird. Daneben hat dieser Rohstoff den Vorteil, dass er fast unbegrenzt zur Verfügung steht und immer wieder verwendet werden kann. Weiterführende Funktionen der Auffangbecken zum Hochwasserschutz und als Reservate für Trinkwasser sind ein weiteres Plus.

Bei allen Vorteilen bleibt festzuhalten, dass die Neuanlage von Wasserkraftwerken mit Augenmaß betrieben werden muss, denn die Spuren in der Landschaft und im Ökosystem sind unübersehbar. Somit bietet es sich eher an, vorhandene Anlagen auszubauen und deren Effizienz zu steigern, als neue Anlagen zu erstellen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden moderne Luft-Turbinen eingesetzt, die außerdem zur Erhöhung des Sauerstoffgehalts im Wasser beitragen.