Infrarotheizung

Eine Infrarotheizung basiert auf Strahlungswärme, das heißt, dass nicht die Luft eines Raumes erhitzt wird, sondern dass die Wärmestrahlen so ausgerichtet sind, dass sie eine bestimmte Zone mit ihren darin befindlichen Gegenständen und Personen erwärmen, so wie dies von der Sonne bekannt ist. Dabei kommen Infrarotstrahlen zum Einsatz, die für das menschliche Auge nicht sichtbar sind. Die direkte Erwärmung hat den Vorteil, dass Energieverluste minimiert werden, da keine warme Luft verloren geht. Außerdem benötigt eine Infrarotheizung keine Zeit zum Vor- oder Nachheizen. Als Nachteil gilt, dass nur die bedachte Zone erwärmt wird, es damit also zu unterschiedlichen Wärmezonen kommt. Besonders geeignet ist eine Infrarotheizung für Hallen, schlecht isolierte Räume und auch Außenbereiche können hervorragend erwärmt werden.

Die Vorteile einer Infrarotheizung

Eine moderne Infrarotheizung wirft ihre Strahlen einige Meter weit und somit können beispielsweise Sitzbereiche in Wohnzimmern, Arbeitsplätze in größeren Hallen oder Terrassen von Privathäusern sowie Restaurants und Cafés zielgerichtet beheizt werden. Da bei einer Infrarotheizung die Gegenstände und nicht die Luft erwärmt werden, entweicht die Wärme nicht nach oben, was sie vor allem für hohe Räume attraktiv macht. Darüber hinaus gelten Infrarotheizungen als äußerst saubere Heizmethode, sie sind geruchs- und geräuschlos im Betrieb und nehmen wenig Platz in Anspruch. Auch von der Wartung her sind sie eher anspruchslos.

Bringt eine Infrarotheizung hohe Betriebskosten mit sich?

Gerne werden die Vorurteile gegen herkömmliche Elektroheizungen, welche die Luft erwärmen und dabei recht viel Energie verbrauchen, auch auf Infrarotheizungen übernommen. Dies ist aber nicht richtig, denn eine Infrarotheizung gilt zurecht als äußerst effizient in ihrer Heizwirkung, da eine direkte Einstrahlung und Erwärmung der Gegenstände erfolgt. Zudem kann für den Betrieb Ökostrom eingesetzt werden, wodurch keinerlei schädliche Emissionen entstehen. Da eine Infrarotheizung nur dann betrieben wird, wenn Wärme benötigt wird und diese auf zu erwärmende Flächen gezielt ausgerichtet ist, kann sie im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen für eine Kostenersparnis sorgen. Daneben sind auch die Anschaffungskosten um etwa 30 bis 50 Prozent geringer.

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